Berechtigt
Reine Batterie-Elektrofahrzeuge der Klassen M1 (Pkw) und M2 (leichte Busse) mit deutscher Zulassung — auch bei gewerblicher Nutzung.
Die THG-Quote (Treibhausgasminderungsquote) verpflichtet Mineralölunternehmen, die CO₂-Emissionen ihrer Kraftstoffe jährlich zu senken. E-Auto-Halter sind ein wichtiger Teil des Mechanismus — denn ihr CO₂-Vorteil hat einen Preis: Als THG-Prämie kommen heute rund 300 Euro pro Fahrzeug und Jahr zurück.
Die THG-Quote ist ein seit 2015 in Deutschland geltendes Klimaschutzinstrument (Rechtsgrundlage: § 37a BImSchG). Sie verpflichtet Unternehmen, die fossile Otto- und Dieselkraftstoffe in Verkehr bringen, den Treibhausgas-Ausstoß ihrer Kraftstoffe jährlich um einen gesetzlich festgelegten Prozentsatz zu senken.
Die Minderungspflicht steigt stufenweise: 2026 liegt sie bei 12,0 % gegenüber dem Referenzwert fossiler Kraftstoffe und wächst bis 2030 auf 26,5 %. Wer die Quote verfehlt, muss eine Ausgleichsabgabe von 600 Euro je Tonne CO₂ entrichten — das ist für die Mineralölunternehmen schlicht zu teuer. Deshalb kaufen sie lieber Zertifikate anderer Marktteilnehmer.
*Prozentuale der Treibhausgasminderung gegenüber dem Referenzwert aus § 37a BImSchG (Stand 2026); gesetzliche Höhe steigt jährlich.
Mineralölunternehmen können ihre Pflicht auf zwei Wegen erfüllen: Sie mischen Biokraftstoffe bei — oder sie kaufen Zertifikate aus dem THG-Quotenhandel. Diese Zertifikate entstehen durch dokumentierte CO₂-Einsparungen anderer Marktteilnehmer. Genau hier kommt dein E-Auto ins Spiel.
Du sparst nicht nur CO₂, sondern generierst eine Minderungsmenge, die Unternehmen für 600 Euro je Tonne CO₂-Äquivalent an dich kaufen würden. Wer nicht selbst im Quotenhandel mitmacht, lässt diese Zahl einfach liegen — mit einer Ausnahme, siehe unten.
Als E-Auto-Halter bekommst du heute typischerweise rund 300 Euro pro Jahr aus dem Quotenhandel — steuerlich gilt: Für Privatpersonen ist die THG-Prämie steuerfrei; bei gewerblicher Nutzung (Firmenwagen, Flotte) unterliegt sie der Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer.
Pro Fahrzeug und Quotenjahr darf die Anrechnung nur einmal geltend gemacht werden — nicht pro Ladung, nicht pro Jahr, sondern pro Quotenjahr und Halter. Wer mehr Fahrzeuge hält (und sie gewerblich nutzt), kann natürlich die Mengen bündeln.
Die Zertifikate sind nicht „auf dem Konto“: Sie müssen aktiv verkauft oder vermittelt werden. Genau da setzen wir an — mehr dazu unten.
Reine Batterie-Elektrofahrzeuge der Klassen M1 (Pkw) und M2 (leichte Busse) mit deutscher Zulassung — auch bei gewerblicher Nutzung.
Plug-in-Hybride, Fahrzeuge mit ausländischer Zulassung und zulassungsfreie Klein-Fahrzeuge (kein Schätzwert vorhanden).
Firmenwagen und Flotten: Die THG-Prämie ist hereinnehmendes Einkommen und unterliegt der Steuer.
Pro Fahrzeug und Halter kann den gleichen Quotenjahr nur einmal in Anspruch genommen werden.
Als E-Auto-Besitzer kennst du das: Du fährst CO₂-frei, zahlst deine Ladekosten ordentlich — und die THG-Prämie kommt trotzdem nie an. Wir bauen bei LadeGuide deshalb einen Vermarktungs-Service, der deine THG-Zertifikate bündelt, im Quotenhandel verkauft und dir die Auszahlung direkt zahlt — ganz ohne Umwege über einzelne Vermarkter und deren Provisionen.
Die LadeGuide-App ist in Entwicklung und demnächst verfügbar. Wer dabei sein möchte, wenn der Service startet, steht einfach auf der warteliste.
LadeGuide bündelt deine Zertifikate und verkauft sie im Quotenhandel — so kommt mehr von den rund 300 Euro pro Jahr bei dir an. App in Entwicklung: Stell dich jetzt auf die Warteliste.
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